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Über uns

Wir - das ist der Naturschutzprojekt "Leben" e.V.

Der Naturschutzprojekt „Leben" e.V. wurde zum dem Zweck gegündet, das Naturschutzprojekt der Quinta Eanna - Mexilhoeira Grande - Portugal zu unterstützen. Das Naturschutzprojekt der Quinta Eanna - Mexilhoeira Grande - Portugal bietet ausgesetzten, geschlagenen, verletzten, alten oder kranken herrenlosen Hunden ein neues Zuhause. Das oberste Ziel unseres Projektes ist es Leben zu retten, Elend zu lindern und geschundenen Tieren ein artgerechtes Dasein zu ermöglichen. Rentabilität oder ein „lohnt sich“ oder „lohnt sich nicht“ sowie Vermittelbarkeit sind für uns keine Kriterien. Wir vermitteln keine Hunde nach Deutschland!

Jedes Tier bekommt hier seine Chance. Mit Liebe und der hohen Fachkompetenz unseres Ärzteteams operieren, therapieren und rehabilitieren wir auch hoffnungslose Fälle mit Erfolg. Mittlerweile werden wir über die Grenzen Portugals hinaus angefragt, aussichtslose Notfälle aufzunehmen und ihnen so eine Chance auf ein lebenswertes Leben zu geben.

Geschundene Kreaturen erfahren durch Sozialisierung mit ihren Artgenossen Frieden und Harmonie. Nach ihrer Genesung leben sie in unserem freien Rudel auf 10Ha Wald und Buschland.


Doch was ist Spikinet?

Der Name resultiert aus einer Idee, ein Netzwerk von Menschen aufzubauen, denen Ökologie, Natur- und Tierschutz, sowie der ethische Umgang mit unseren Nahrungsmitteln wichtig ist. Spiki war damals der Rudelführer und Symbol des Hundeclans. Das Anhängsel “net” sollte eben das geplante Netzwerk symbolisieren. Aber Menschen und vor allem Interessensgruppen aus dem Bereich Umwelt und Naturschutz unter einen Hut zu bekommen und zu vernetzen, sodass es nachhaltig funktioniert, war eine Illusion.
Am Ende ging nichts zusammen und Spikinet wurde der Name unseres Projektes, so wie wir es noch heute betreiben. Bei allem was wir anpacken hat Nachhaltigkeit oberste Priorität. Wenn wir Tiere retten, dann reicht es uns nicht, sie einzusammeln und aufzubewahren. Das ist in unseren Augen keine echte Rettung, sondern Animalhoarding unter dem Deckmantel des Tierschutzes. Naturschutz bedeutet für uns vor allem ein artgerechtes, freies Leben für alle Quintabewohner, mit Ausnahme der Menschen natürlich. Wir Menschen sehen uns als Dienstleister der Tiere und ordnen schon immer unseren Lebensstil und unsere persönlichen Bedürfnisse denen unserer Schützlinge unter.

Bei uns leben immerhin dauerhaft rund 50 Hunde, 3 Pferde, mindestens 2 oder mehr Schweine, Katzen, bisweilen auch Hühner und Enten, allesamt mit großen Revieren und sehr viel Platz. Das  immerhin fast 2km lange Tal der Quinta bietet den Hunden und Pferden ein völlig freies und natürliches Leben. Zwinger kennen wir nicht und Tiere einsperren geht unserer Meinung nach gar nicht. Also leben wir mit und unter ihnen, aber sie bestimmen unseren Tagesablauf und wann wir was zu erledigen haben.

Früher haben wir Hunde und Katzen an ausgesuchte Familien in Deutschland vermittelt. Heute bevorzugen wir es, sie hier zu behalten und lebenslang selber für sie zu sorgen. Sehr viele unserer Hunde kommen traumatisiert zu uns, wurden gequält oder hatten schwere Verletzungen. Die sehr feine und systematisch entwickelte Sozialstruktur unseres Hundeclans ist die beste Therapie, um ein Trauma los zu werden. Artgenossen sind immer noch die besten Therapeuten. Es gibt nicht wenige Hunde hier, die nur Peter und mir vertrauen, bei Besuch aber wegrennen, weil ihnen Menschen suspekt sind.

Besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die optimale medizinische Versorgung der meist krank und/oder verletzt ankommenden Tiere. Wir arbeiten mit einem sehr modern ausgestatteten und hoch kompetenten Ärzteteam zusammen, haben uns allerdings auch selbst sehr viel Wissen angeeignet, nicht zuletzt durch die zahllosen Erfahrungen und strengem Weiterbildungsprogramm. Wenn es nicht gerade um Operationen oder komplizierte Untersuchungen im CT oder Röntgengerät geht, erledigen wir die meisten Arbeiten selbst. Wir haben z.B. ein kleines Labor in unserer Krankenstation, wo wir Blutbilder erstellen. Auch Physio- und Hydrotherapie machen wir mittlerweile selbst. Für die Hunde ist das optimal, weil sie in keine Klinik müssen, nicht mit Fremden konfrontiert werden, sondern in der gewohnten Umgebung ihre Anwendungen bekommen. Sie bleiben entspannt und Entspannung ist der Pfad, auf dem Heilung gedeihen kann.

Wer wir sind?
         
Karin Semelink und Peter J. Lang / Portugal
                                                      Autoren, Gründer des Projekts und "Macher" vor Ort


   Heidi Heinrich / Deutschland
   Zuständig für Web, Bestellungen, Versand und Fragen aller Art

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